Über uns

Der gemeinnützige Verein Soziokulturelles Zentrum Rotenburg e. V. wurde am 22. Oktober 2019 gegründet. Er besteht aus einer Gruppe Kulturschaffender rund um die Villa Rotenburg und das Stadtkino. Der Verein bezweckt in Rotenburg ein Soziokulturelles Zentrum zu schaffen. Er plant den entsprechenden Erwerb von Grundstück und Gebäude und bereitet den Betrieb vor nach folgenden Grundsätzen:

  • Förderung einer „Kultur für Alle“
  • Förderung sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Einrichtungen
  • Erstellen und Vermieten von preiswertem Kultur-, Wohn- und Gewerberaum
  • Verbindung von Kultur, Wohnen und Arbeiten
  • Nachhaltiger und ökologischer Umbau, Unterhalt und Bewirtschaftung des Zentrums

Unter Soziokultur ist die Summe aller kulturellen, sozialen und politischen Interessen und Bedürfnisse einer Gesellschaft zu verstehen. Soziokultur setzt auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen mit künstlerischen und kulturellen Mitteln. Sie fördert die kreative Selbsttätigkeit und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer oder nationaler Herkunft. Soziokulturelle Zentren sind demnach Kultureinrichtungen, in denen Kultur und Kunst eng mit den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Menschen verknüpft werden.

Ein zentraler Punkt der Vereinssatzung ist, dass das Gebäude des soziokulturellen Zentrums jeder spekulativen Verwendung dauerhaft zu entziehen ist, insbesondere durch die zu wählende Rechtsform. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand soll der Verein im Falle der Realisierung des Projekts in eine gemeinnützige Kulturgenossenschaft überführt werden!

Als Bedarfswirtschaften unterscheiden sich Genossenschaften deutlich von erwerbswirtschaftlichen Unternehmen. Sie produzieren nicht für einen anonymen Markt, sondern vor allem für ihre Mitglieder. Die Zielsetzung der Genossenschaft ist nicht auf Gewinnmaximierung gerichtet, weshalb sie zu den Non Profit-Unternehmen gezählt werden kann.

Innerhalb einer Kulturgenossenschaft schließen sich Personen zusammen, um gemeinsam Kultur zu ermöglichen. Die Mitglieder sind gleichberechtigt, denn das Stimmrecht ist an die Person und nicht an die Höhe der jeweiligen Kapitalbeteiligung gebunden. Die Genossenschaft verwaltet sich selbst. In einer Genossenschaft sind die Mitglieder zugleich Eigentümer*innen des Unternehmens, Kapitalgebende und Kundschaft. In einer Kulturgenossenschaft sind Kulturinteressierte folglich zugleich Kulturschaffende.

Mach mit!